Katzenstreu – Mit oder ohne Klumpen, oder wie?

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Katze steigt aus Katzenklo

Wenn es ums Katzenklo und das darinliegende Streu geht, gibt es zunächst einige Sachen die man beachten sollte, um Unsympathiepunkte bei der Katze und „Malheurs“ im Wohnzimmer zu vermeiden:

 

  • Ungestörter Ort. Die Katzentoilette gehört an einen möglichst ruhigen Platz, welcher jeder­zeit für die Katze begehbar ist. Katzen möchten nicht dem stillen Örtchen essen, daher sind Katzenklos in der Nähe von Fressnapf und Wasserschale ein No-Go.
  • Richtige Schichtdicke. Gleich welche Art von Streu verwendet wird: Ist die Schicht nicht dick genig, werden keine festen Klumpen entstehen können.Achten Sie darauf, dass die Streu gleichmäßig dick verteilt ist.
  • Regel­mäßiges Austauschen. Die Klumpstreu kann noch so gut sein: Ein Zerbrechen von Klumpen ist nicht auszuschließen. Wechselt man die Katzenstreu nicht führt das zu einer mit der Zeit immer stärkeren Verschmutzung des Katzenklos. Daher sollte man alle 2-3 Wochen die Katzenstreu erneuern.
  • Putzen der Toilette. Steht eine Neubefüllung an, wäre es ratsam das Katzenklo gründlich zu putzen. Am einfachsten ist es, das Klo mit heißem Wasser auszuwaschen. Gegen widerstandsfähigen Geruch kann BactoDes Spezial eine große Hilfe sein.
  • Wechsel zu einem neuen Streutyp. Katzen können bei einem plötzlichen Streutyp-Wechsel die Toilette meiden. Um das zu verhindern, vermengen Sie die neue Streu über die Zeit in lang­sam steigender Menge unter die alte Katzenstreu.

 

Klumpstreu auf Betonitbasis

Mit der Staubentwicklung beim Leeren das Katzenklos haben besonders mineralische Streus noch einige Probleme. Dafür binden sie den Geruch gut, was der Vorteil von den auf Betonitbasis aufgebauten Klumpstreus ist. Die Klumpenbildung wird durch unterschiedliche aufeinander abgestimmte Korngrößen erzielt. Sobald dann Feuchtigkeit auf sie trifft, bilden sie einen leicht zu entfernenden Klumpen. Der Nachteil ist das recht hohe Gewicht der Tonmineralien und eine schnellere Schmierfilmbildung an den Wannenwänden und am Boden.

 

Eine jede Streu (und sei sie auch noch so gut) muss ausgiebig im Katzenklo verteilt und regelmäßig ausgewechselt werden. Dann ist kaum noch Geruch zu bemerken. Wer trotzdem empfindlich dafür, kann zu einem Geruchsbinder oder „verfeinerten“ Produkten greifen.

 

Das Gewicht ist nach wie vor ein Nachteil bei so gut wie allen Katzenstreus. Gut, dass man es sich auch nach Hause liefern lassen kann.

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Übrigens: Die Zahlen sprechen für sich, denn Deutsche haben im europäischen Vergleich den höchsten Streuverbrauch pro Katze.