Was ist Barfen?

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Barfen gilt zurzeit als die „artgerechte“ Ernährung schlechthin, ist so neu aber auch wieder nicht. Bevor Fertigfutter für Katzen auf den Markt kam (vor über 35 Jahren) war es die gängigste Art Katzen zu füttern. Mit „Barf“ wird eine in den USA eine Ernährungsstrategie bezeichnet, die sich an den Gewohnheiten wild lebender Artverwandter orientiert und ursprünglich für Hunde gedacht war.
Der Unterschied zwischen Selbstgemachtem Katzenfutter und Barfen ist schnell erklärt: Meistens wird beim selbstgemachten Katzenfutter Gekochtes (Fleisch etc.) angeboten, während beim Barfen ausschließlich Rohes gefüttert wird. In Beiden Fällen ist das Katzenfutter angereichert mit Nährstoffen.

 

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit Beides – sowohl gekochtes als auch rohes Fleisch – abwechselnd auf dem Teller der Mieze zu präsentieren.Wofür Sie sich entscheiden bleibt Ihrem Geschmack (und dem Ihrer Katze) überlassen.  Die Zusammensetzung unterliegt in allen Fällen Ihrer Verantwortung. 

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Die Besten Fleischsorten sind Rind-, Schaf-, Schwein- und Geflügelfleisch. An diesem Punkt nochmal etwas zur Rohfütterung: In rohem Fleisch sind die Nährstoffe in unveränderter Form enthalten. Das ist überaus gut! Man muss aber aufpassen auch qualitativ hochwertiges Fleisch dafür zu nehmen, welches auch für den menschlichen Verzehr beim Metzger des Vertrauens gekauft wurde. Mehr Informationen zum Thema Risiken bei der Katzenfütterung finden Sie hier.
Der Ausgangspunkt für den erneuten Hype ist Folgender: Viele Katzenbesitzer lehnen industriell hergestelltes Futter grundsätzlich ab oder suchen nach Alternativen, weil ihre Katze nicht fressen mag oder gar allergisch auf das Essen reagiert, und kochen selbst. Es herrschte eine langjährige Meinung vor, Rohes Katzenfutter sei ungesund, weil es zahlreiche Gefahren berge. Das verunsicherte damals viele Katzenbesitzer. Doch mit dem neuen Trend des Barfens ist die Diskussion wieder aufgeflammt.

 

Beikost & Mineralstoffe

Ob Barfen oder Selbstgekocht: In jedem Fall müssen dem rohen Fleisch bei Alleinfütterung z. B. ein Teil Reis und zwei Teile Gemüse (maximal ein Drittel der Gesamtmenge,) hinzugefügt werden, da der Darminhalt der „natürlichen Beute“ die Aufrechterhaltung der Soffwechselfunktionen garantiert. Man sollte sichergehen, dass die Vitamine A, D und E in der Nahrung vorkommen; Art und Menge sind hier abhängig vom Wachstum, dem Alter und dem Gesundheitszustand der Katze.